Wir besichtigten am Dienstag, 26. November 2019 die Fahrradmanufaktur „AT Zweirad Velo der Ville“ in Altenberge

Mit 28 Teilnehmern haben wir – auf Veranlassung von Herbert Ransmann aus Ochtrup den den Betriebe des o. g. Fahrradhersteller in Altenberge besichtigt. Firmengründer Albert Thiemann (AT) hatte 1966 zunächst einen Betrieb „Großhandel mit Fahrrädern“ gegründet. 1981 stieg man dann in die Produktion und Montage von Fahrrädern ein. Von diesem Zeitpunkt an wurden individuell zugeschnittene Fahrräder angeboten – eben eine „Fahrradmanufaktur“. Der Kunde kann sich also das Fahrrad genau so konfigurieren, wie er es haben möchte – von der Farbe her, von der technischen Ausstattung her und unabhängig davon, ob es sich ein klassisches Fahrrad oder ein E-Bike (Pedelec) handelt.

Die vorgefertigten Rahmen stammen komplett aus Asien, das Zubehör – Beleuchtung, Felgen, Speichen, Sättel und Lenker – aus Europa.
Der hauptsächliche Umsatzträger ist der Verkauf an Fahrradhändler in Deutschland und anderen europäischen Ländern. Aber auch der private Kunde kann in dem Einzelhandel im vorderen Bereich des Betriebes sein Fahrrad kaufen. U. a. Auf großflächigen Werbebannern – siehe rechte – werden die Produkte präsentiert.

Ein freundlicher Mitarbeiter der Fa. Velo de Ville hat uns die Entstehung und Weiterentwicklung der Firma erläutert – u. a. dass die im Betrieb ca. 120 Mitarbeiter beschäftigt sind – davon ca. 20 % Männer und Frauen mit Behinderung – und dass dort zur Zeit ca. 45.000 Fahrräder jährlich produziert werden. Ein beeindruckender Betrieb, für uns Radfahrer war es sehr interessant.
Zum Abschluss ein Gruppenfoto auf dem Gelände der Firma "AT Zweirad Velo de Ville".