Neues aus Sportdeutschland

„Werbung für die Winterspiele, wie man sie sich nur wünschen kann“

Seinen persönlichen Jubeltag hatte Olaf Tabor schon vor dem Start der Olympischen Winterspiele in Norditalien. Am 3. Februar feierte er in Livigno im Kreise einiger Teammitglieder aus dem Geschäftsbereich Leistungssport in seinen 55. Geburtstag hinein. Daraus eine große Sache zu machen, das fiele dem Chef de Mission des deutschen Teams nicht im Traum ein. Sein Fokus liegt darauf, den 185 für das Team Deutschland nominierten Athletinnen und Athleten bestmögliche Bedingungen zu schaffen. Nach acht von 16 Wettkampftagen zieht er eine ausführliche Halbzeitbilanz.

DOSB: Olaf, als Chef de Mission liegt auf dem sportlichen Abschneiden unseres Teams dein Hauptaugenmerk. Hat das Team D bislang die Medaillen gewonnen, die du dir erhofft hattest?

Olaf Tabor: Im Wesentlichen ja. Das Rodel-Team hat sehr verlässlich abgeliefert, drei von fünf Goldmedaillen und dazu zwei weitere Medaillen bei den Doppelsitzern sind eine starke Bilanz, insbesondere die Dominanz in der Teamstaffel war ein sehr erfreulicher Abschluss. Bei den Skeletonis dürfen wir mit je zwei Silber- und Bronzemedaillen in den Einzelwettbewerben auch sehr zufrieden sein. Nun hoffe ich natürlich, dass es im Eiskanal in der zweiten Woche bei den Bob-Wettbewerben ebenso erfolgreich weitergeht, denn die Schlittensportarten sind die Basis für unsere Medaillenbilanz. Wir sehen aber auch, dass die anderen Nationen uns das Leben genauso schwer machen, wir wir es erwartet haben. Ich freue mich aber vor allem, dass wir bislang großartigen Sport gesehen haben. Diese Spiele haben einen tollen Anlauf genommen.

Gab es Medaillengewinne, die dich überrascht haben, oder auch ein Abschneiden, das dich enttäuscht hat?

Ich habe mich sehr darüber gefreut, dass die Spiele für die alpinen Frauen so gut angelaufen sind. Emma Aicher hat ihr herausragendes Potenzial sehr gut abrufen können. Sie hat mit ihrer Medaille in der Abfahrt dafür gesorgt, dass die Stimmung im Team D von Beginn an gut war. Sie ist ein Juwel und ein Vorbild trotz ihres jungen Alters. Dass sie und Kira Weidle-Winkelmann im Super-G ausgeschieden sind, kann passieren, denn wenn man auf Angriff fährt, muss man damit rechnen, dass es auch schief gehen kann. Aber mir gefällt sehr, wie mutig die beiden hier auftreten. Das überraschendste Highlight war aber der Olympiasieg von Philipp Raimund von der Normalschanze und seine sehr sympathischen Reaktionen darauf. Und natürlich sind wir sehr stolz darauf, dass die Tobis sich mit ihrer siebten Goldmedaille den Status als erfolgreichste deutsche Athleten bei Olympischen Winterspielen gesichert haben. Das ist eine unglaubliche sportliche Lebensleistung. Etwas schwierig ist es bislang für die Nordischen Kombinierer und im Langlauf, sie haben unter den herausfordernden Bedingungen zu leiden und konnten ihre Leistungsfähigkeit noch nicht unter Beweis stellen. Aber auch da bin ich für die zweite Woche weiterhin optimistisch.

Erstmals seit 2006 sind wieder beide Eishockey-Teams dabei. Wie gefällt dir, was du von ihnen bislang gesehen hast?

Die Frauen sind unseren Erwartungen gerecht geworden, sie haben sich fürs Viertelfinale qualifiziert. Dort gegen einen der beiden Topfavoriten auszuscheiden, ist keine Schande. Ich denke, dass dieses Turnier für den Stellenwert des Frauen-Eishockeys sehr wichtig war. Die Männer sind etwas holprig gestartet, und für sie kommen die harten Prüfsteine erst. Es ist sicherlich nicht ganz einfach, auf die Schnelle neun Profis aus der NHL zu integrieren. Ich bin aber durchaus optimistisch, dass es mit dieser Mannschaft weit gehen kann. Ich habe eigentlich nicht vor, noch einmal nach Mailand zu fahren. Aber wenn die Eishockey-Männer am kommenden Wochenende noch im Wettbewerb sind, werde ich meine Reisepläne mit großer Freude ändern. Und ich rechne auch damit, dass uns die Curling-Männer noch viel Vergnügen bereiten werden.

Du bist während der Spiele zwischen den fünf Clustern unterwegs. Welche Erfahrungen hast du mit der Infrastruktur gemacht, um die es vor Beginn der Spiele ja viele Diskussionen gegeben hatte?

Die Befürchtungen waren erheblich, aber nur sehr wenig von dem, was die Pessimisten vorausgesehen haben, ist eingetroffen. Mir ist bekannt, dass es an einigen Wettkampfstätten Klagen über verspätete, überfüllte oder gar nicht fahrende Busse gab, über mangelnde Ortskenntnis der Fahrer und Probleme beim Anlegen von Schneeketten. Aber meines Eindrucks nach haben die Organisatoren schnell und nachhaltig nachgebessert und sich auf die jeweiligen Problemstellungen eingestellt. Ich möchte den Gastgebern deshalb bescheinigen, dass sie einen sehr guten Job machen und unter Beweis gestellt haben, dass sie ein Event von dieser Größe sehr routiniert ausrichten können. Auch im Bereich der Verpflegung, wo es anfangs die durchaus üblichen Anlaufschwierigkeiten gab, wurde sehr schnell nachjustiert. Mittlerweile läuft alles durchaus rund.

Gilt das auch für die Wettkampfstätten? Auch da gab es ja im Vorhinein viele Befürchtungen, ob alles rechtzeitig fertig werden würde.

Meiner Kenntnis nach gibt es nirgendwo Klagen darüber, dass die Wettkampfstätten nicht voll funktionsfähig wären. In Mailand läuft der Spielbetrieb in den Eishockey-Arenen reibungslos, auch im Curling-Stadion in Cortina, wo am ersten Spieltag der Strom ausgefallen war, ist alles im Fluss. Ich habe es nicht anders erwartet, und ich möchte dem Organisationskomitee schon jetzt meinen Dank und Respekt aussprechen.

Durchaus respektabel scheint bislang auch das Auftreten von Team D zu sein. Wie zufrieden bist du mit unseren Athletinnen und Athleten in ihrer Rolle als Botschafterinnen und Botschafter Deutschlands?

In der Fortsetzung eines herausragenden Auftretens bei den Sommerspielen in Paris 2024 präsentiert sich auch hier in Norditalien eine deutsche Mannschaft, die sich ihrer Verantwortung durchaus bewusst ist. Ich finde, dass unsere Medaillengewinner sehr herzerfrischend und offen auftreten und sich diejenigen, die nicht gewinnen, als sehr faire Sportsleute präsentieren. Die Resonanz in den Medien ist bislang hervorragend. Die Nahbarkeit unseres Teams ist ein großes Plus. Sie treten als sympathische und authentische Botschafter für Deutschland auf und machen Werbung für die Winterspiele, wie man sie sich nur wünschen kann. Ich freue mich auch darüber, dass unser Deutsches Haus in Cortina für alle Athletinnen und Athleten ein wichtiges Ziel ist. Der Medal Walk gilt als legendär und zählt zu den olympischen Momenten, die alle gern erleben wollen.

Die Entwicklung der Nachhaltigkeit im DOSB und im deutschen Sport

„Wir bewegen den Sport, weil Sport alle(s) bewegen kann.“ Unter diesem Motto steht der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) und es bringt die besondere gesellschaftliche Kraft des organisierten Sports auf den Punkt. Mit mehr als 29 Millionen Mitgliedschaften in rund 86.000 Vereinen entfaltet er in Deutschland eine einzigartige Breitenwirkung.  Als größter Bewegungsanbieter fördert er nicht nur Gesundheit und Leistungsfähigkeit, sondern bringt Menschen unabhängig von Alter, geschlechtlicher und sexueller Identität, Nationalität oder Ethnie, Religion oder Weltanschauung, Behinderung oder sozialer Herkunft zusammen. Als Orte non-formaler Bildung, gelebter Demokratie und aktiver Teilhabe sind Sportvereine wichtige Akteure einer sozial-ökologischen Transformation.

Der Sport muss Verantwortung übernehmen

Denn auch der Sport steht vor den Herausforderungen des Klimawandels und ist gefordert, Verantwortung zu übernehmen sowohl durch aktiven Klimaschutz als auch durch Anpassung an veränderte Rahmenbedingungen im Trainings- und Wettkampfbetrieb. Sport lebt seit jeher von Fairness, Verantwortung, Gemeinschaft und Verlässlichkeit – Werte, die zugleich das Fundament nachhaltiger Entwicklung bilden. Nachhaltiges Handeln ist daher nicht neu, sondern tief in den Strukturen des Sports verankert.  

Nachhaltigkeit strategisch verankern

Die vielfältigen Wirkungen des organisierten Sports zahlen auf zahlreiche der 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) ein – von Gesundheit und Bildung über Gleichstellung und Teilhabe bis hin zu verantwortungsvoller Organisationsführung und Ressourcenschutz. Um dieses Potenzial systematisch zu stärken, hat der DOSB Nachhaltigkeit strategisch verankert. Im Zentrum der Nachhaltigkeitsstrategie stehen fünf Handlungsfelder: Gesundheit leben, Bildung fördern, Gemeinschaft stärken, verantwortungsvoll zusammenarbeiten und ökologisch handeln. Ziel ist ein langfristiger Orientierungsrahmen, der nachhaltiges und zukunftsgerichtetes Handeln in allen Bereichen des organisierten Sports ermöglicht. 

Bereits 2019 wurde eine erste Nachhaltigkeitsstrategie verabschiedet, die vor allem ökologische Aspekte in den Fokus stellte. Die aktuelle Weiterentwicklung richtet den Blick umfassender auf den Beitrag des Sports zu allen SDGs und hat den Blick auf den gesamten organisierten Sport erweitert. Die Nachhaltigkeitsarbeit des DOSB hat sich dabei von einem zunächst überwiegend ökologisch geprägten Ansatz hin zu einem ganzheitlichen Verständnis entwickelt, das alle drei Dimensionen systematisch miteinander verbindet. Diese Weiterentwicklung macht deutlich: Nachhaltigkeit ist ein dynamischer Prozess des Lernens und Fortschreibens. 

Women on Fire - Ni una menos

Bereits zum 14. Mal wird auch vor dem Brandenburger Tor in Berlin demonstriert. Mit einer Tanzdemo macht One Billion Rising jährlich am Valentinstag eindrucksvoll auf die weit verbreitete Gewalt und Diskriminierung gegen Frauen* und Mädchen* aufmerksam - und ruft dazu auf, nicht länger zu schweigen, sondern gemeinsam für Gerechtigkeit, Sicherheit und Gleichberechtigung einzutreten.

„Ich halte nichts davon, als Funktionärs-Groupie aufzutreten“

Als Otto Fricke aus dem Auto steigt, das ihn aus Bormio über den Foscagno-Pass nach Livigno gebracht hat, wird schnell klar, dass dies der Ort ist, an dem er die gesamten Olympischen Winterspiele verbringen könnte. Und das liegt nicht daran, dass der niederländische Skiverband hier ein zweites „Casa Olandia“ betreibt, das auf Fricke, der fließend Niederländisch spricht und unseren westlichen Nachbarn als sein zweites Lieblingsland bezeichnet, eine gewisse Anziehungskraft ausüben könnte. Das auf 1816 Metern über dem Meeresspiegel liegende Winterwunderland in den lombardischen Alpen bietet vielmehr genau jenes Gefühl, das Menschen, die wie Fricke zum ersten Mal Winterspiele besuchen, in ihrer Vorstellung mit dem größten Wintersport-Event der Welt verbinden. Livigno, das ist Wintersport der alten Schule, auch wenn hier die jüngsten olympischen Disziplinen Snowboard und Ski Freestyle ausgetragen werden, und Otto Fricke spürt diesen Vibe sofort.

Der 60-Jährige ist seit 1. September vergangenen Jahres Vorstandsvorsitzender des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB). Er ist passionierter Skifahrer, fühlt sich auf der Buckelpiste am wohlsten, auch deshalb wollte er unbedingt nach Livigno, obwohl er schweren Herzens darauf verzichtet hat, die eigene Ausrüstung mitzunehmen. „Es ist nicht mein Job, hier Ski zu fahren“, sagt er, „auch wenn es mir schon leid tut, wenn ich die tollen Pisten und die Schneeverhältnisse hier sehe.“ Sein Job ist es, den DOSB in Norditalien dort zu vertreten, „wo ich gebraucht werde.“ Und deshalb hat er sich vorgenommen, bis zum Ende der 25. Olympischen Winterspiele alle Austragungsorte abzuklappern. Begonnen hat seine Reise mit der Eröffnungsfeier in Mailand am 6. Februar, er war schon in Bormio, von Livigno sollte es nach Cortina gehen, von wo aus es nicht allzu weit ist nach Antholz und nach Val di Fiemme.

Was genau die Aufgaben des höchstrangigen Hauptamtlers im Dachverband des organisierten deutschen Sports sind, haben Otto Fricke in den vergangenen Wochen viele gefragt. Nach der ersten Woche kann der Haushaltspolitiker, der für die FDP insgesamt 17 Jahre im Bundestag saß, darauf dezidierte Antworten geben. „Ich gehe natürlich auch zu Sportveranstaltungen. Aber in erster Linie bin ich hier, um mit möglichst vielen verschiedenen Menschen ins Gespräch zu kommen, Erfahrungen rund um das Team D zu sammeln und manche für unsere Bewerbung um Olympische und Paralympische Sommerspiele relevante Dinge zu erfahren", sagt er.

Wo Sport verbindet, entsteht Integration

Seit über drei Jahrzehnten zeigt das Bundesprogramm „Integration durch Sport“, was Sport leisten kann: Zugehörigkeit schaffen, Teilhabe ermöglichen, Demokratie erlebbar machen. Zum 20-jährigen Bestehen des DOSB lohnt ein Blick auf ein Programm, das Integration nicht verspricht, sondern lebt - jeden Tag, in tausenden Vereinen bundesweit. 

Ein Trainingsabend in einer Sporthalle irgendwo in Deutschland: unterschiedliche Sprachen, verschiedene Lebensgeschichten - und eine gemeinsame Regel: Fair Play. Was hier passiert, nennen wir oft „Integration“. Tatsächlich ist es das, was Sport seit jeher ausmacht: Menschen zusammenzubringen. Denn Integration geschieht im Sport, im Verein vor Ort oft „nebenbei“ und zeigt uns, dass Integration kein erklärtes Ziel sein muss, sondern das Ergebnis gemeinsamen Handelns ist. Genau darin liegt die Kraft des gemeinsamen Sporttreibens.  

Integration als Chance 

Der DOSB versteht Sportvereine deshalb nicht nur als Orte der Bewegung, sondern als soziale Infrastruktur. In einer Zeit gesellschaftlicher Polarisierung, wachsender Vielfalt und zunehmender Herausforderungen für den Zusammenhalt ist diese Rolle wichtiger denn je.  

Mit dem Bundesprogramm „Integration durch Sport“ wurde diese Haltung früh institutionell verankert. Das Programm wird vom DOSB gesteuert, durch das Bundesministerium des Innern und das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge gefördert und über die 16 Landessportbünde bundesweit umgesetzt. So entsteht ein starkes Netzwerk, das nah an den Menschen arbeitet und zugleich bundesweit wirkt. 

Ein System, das trägt - vom Verein bis zur Bundesebene 

Herzstück von IdS sind die ca. 1.400 geförderten Vereine in ganz Deutschland. Sie bieten Sportangebote für Menschen mit Migrations- oder Fluchtgeschichte und schaffen niedrigschwellige Zugänge in das Vereinsleben. Begleitet werden sie von den IdS-Teams in den Landessportbünden, die beraten, qualifizieren und vernetzen. Der DOSB sorgt für die bundesweite Koordination, während die Förderung durch den Bund verlässliche Rahmenbedingungen schafft. Dieses Zusammenspiel aus Ehrenamt und Hauptamt ist ein zentraler Erfolgsfaktor. Jahr für Jahr setzen IdS-Vereine über 4.000 integrative Maßnahmen um - von Trainingsangeboten über Bildungsformate bis hin zu Begegnungsprojekten in den Kommunen. 

Mehr als Sport: Wirkung für Gesellschaft und Demokratie 

Studien und die langjährige wissenschaftliche Begleitung des Programms zeigen: Sportvereine leisten weit mehr als sportliche Betätigung - sie sind soziale Infrastruktur. Sie fördern Sprachpraxis, bauen Berührungsängste ab und vermitteln demokratische Werte durch gemeinsame Regeln und zivilgesellschaftliches Engagement. Fast 40 Prozent der IdS-Vereine unterstützen ihre Mitglieder auch über den Sport hinaus - etwa bei Hausaufgaben, Behördengängen und der Sprachförderung. 

Diese Arbeit wirkt präventiv gegen Ausgrenzung und stärkt die Zugehörigkeit auf allen Seiten. In der überwiegenden Mehrheit der IdS-Vereine konnten Vorurteile und Ängste abgebaut werden. Gleichzeitig profitieren auch die Vereine selbst: Vielfalt macht sie attraktiver und zukunftsfähiger. Allein im Jahr 2024 gewannen IdS-Vereine über 35.000 neue Mitglieder, fast die Hälfte davon mit Migrationsgeschichte. 

Doch Gesellschaftlicher Wandel ist nicht konfliktfrei. Debatten um Geschlechtergerechtigkeit, Vielfalt und Teilhabe verlaufen zunehmend polarisierend. Mit Qualifizierungsmaßnahmen wie „Fit für die Vielfalt“ stärkt IdS Vereine und Engagierte darin, Haltung zu zeigen und zugleich handlungsfähig zu bleiben. Denn Vielfalt braucht nicht nur Offenheit, sondern auch Kompetenzen im Umgang mit unterschiedlichen Lebensrealitäten. 

Warum eine gesicherte Förderung den Unterschied macht 

Integration braucht Zeit, Vertrauen und verlässliche Strukturen, gerade in gesellschaftlich herausfordernden Zeiten. Kurzfristige Förderlogiken oder finanzielle Kürzungen gefährden das, was über Jahre aufgebaut wurde. Sie schwächen Engagement, brechen Netzwerke auf und erschweren langfristige Planungen, gerade dort, wo Stabilität besonders wichtig ist. 

Die Förderung von „Integration durch Sport“ ist deshalb mehr als eine Haushaltsentscheidung des Bundes. Sie ist ein politisches Signal und trägt zur Gestaltung einer offenen Gesellschaft bei. Jeder in das Programm investierte Euro stärkt nicht nur Vereine, sondern die soziale Infrastruktur in Städten und Gemeinden.  

Eine nachhaltige Förderung sichert diese Wirkung langfristig - und macht Integration im und durch den Sport verlässlich möglich. 

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