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„Kein Job der Welt gibt dir das, was der Sport geben kann“
Manchmal nervt es schon, da ist Grit Jurack ehrlich. „Das Training mit den Kindern ist die schöne Seite. Anstrengend wird es, wenn wir die Eltern davon überzeugen müssen, wieviel Arbeit das ist, und dass wir auf ihre Unterstützung angewiesen sind. Oft müssen wir die Eltern dahingehend erziehen, dass Werte wie Disziplin und das Einhalten von Verpflichtungen unerlässlich sind, wenn man einen Teamsport betreibt“, sagt die 48-Jährige, die beim TSV Glücksburg 09 als ehrenamtliche Handballtrainerin mehrere Jugendteams anleitet. Ihr Rezept, um ausreichend Unterstützung zu erhalten, klingt einfach, kann aber in der Umsetzung oft quälend lang dauern: „Ich höre einfach nicht auf zu fragen, bis ich jemanden finde, der es macht“, sagt sie.
Mit 306 Länderspielen ist die gebürtige Leipzigerin, die ihre Karriere 2012 wegen eines schweren Knorpelschadens in der Schulter beenden musste, bis heute Rekordnationalspielerin des Deutschen Handball-Bundes (DHB). Ein Status, auf den sie sich nichts einbildet. „Kinder denken doch nicht darüber nach, wer ich bin oder was ich mal erreicht habe. Die interessiert, was wir als Nächstes im Training üben“, sagt sie. Beim TSV trainiert sie den Sohn des Bundesligacoaches Nicolej Krickau, der aktuell die Füchse Berlin betreut. „Nicolej hat meinem Team mal erzählt, dass ich früher selbst ganz anständig Handball gespielt habe, da waren alle völlig überrascht“, erzählt sie und wirkt dabei ein wenig peinlich berührt, so als hätte jemand ein Geheimnis ausgeplaudert, das sie unbedingt im Verborgenen belassen wollte.
Einstieg in den Trainerjob über Betreuung der eigenen Kinder
Dabei ist die 1,86 Meter große Linkshänderin, die zu ihrer aktiven Zeit im rechten Rückraum zu Hause war, ein perfektes Beispiel dafür, wie ehemalige Spitzenathletinnen und -athleten nach der Karriere ihre Erfahrungen und auch ihre Begeisterung an die nachfolgenden Generationen weitergeben können. „Ich wünschte, dass es viel mehr solcher Beispiele gäbe. Natürlich hat nicht jeder nach der Karriere die Zeit, ein Ehrenamt im Sport zu übernehmen. Aber ich kann es wirklich nur allen empfehlen. Auch wenn es oftmals anstrengend ist und viel Zeit in Anspruch nimmt, macht es wahnsinnig viel Spaß, mit den Kindern und Jugendlichen zu arbeiten“, sagt sie.
Gemeinsam mit ihrem Ehemann Michael Döring, der Athletiktrainer beim Bundesligisten SG Flensburg-Handewitt ist, betreut Grit Jurack eine männliche C-Jugend, die sie nach dieser Saison allerdings abgibt und stattdessen mit einer F-Jugend neu startet. Ihr Einstieg in den Job als Trainerin war, wie so häufig, die Betreuung der eigenen Kinder. „Als unser älterer Sohn, der jetzt 16 Jahre alt ist und Fußball spielt, sechs Jahre alt war, habe ich zum ersten Mal Training für die Kleinen angeboten“, erinnert sie sich. Wenn sie sich mit ihren Teams darüber unterhält, welche Erlebnisse die Erinnerungen an die Jugendzeit im Sport prägen, dann sind es keine Meisterschaften oder Siege, sondern die privaten Beziehungen, die dadurch entstehen, Teil einer Gemeinschaft zu sein. „Das zeigt mir immer wieder, wie wichtig es ist, dass wir diese Gemeinschaft erhalten.“
Auftakt zur Sportmilliarde: So werden die Gelder verteilt
Am 22. April hat der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages die geförderten Projekte des ersten Teils des Bundesprogramms „Sanierung kommunaler Sportstätten“ (SKS I) bekanntgegeben. 314 Sportstätten, Schwimmbäder und Vereinsheime in zahlreichen Kommunen Deutschlands dürfen sich über eine Förderung des Bundes freuen, mit der die Sanierung oder Modernisierung ihrer Projekte mit bis zu 45 Prozent der Gesamtkosten bezuschusst werden.
Der DOSB hat die Liste der geförderten Projekte analysiert. Hier erfahrt ihr, was genau gefördert wurde, wie hoch die durchschnittliche Fördersumme ist und welches Bundesland besonders oft berücksichtigt wurde.
„Sport ist quasi ein Allheilmittel”
DOSB: Herr Professor Reuter, wie geläufig ist Ihnen das Format Trikottag?
Ulrich Reuter: Ich habe schon vom Trikottag gehört, aber intensiv damit beschäftigt habe ich mich bisher nicht.
Der Deutsche Sparkassen- und Giroverband ist im Sport sehr involviert, nicht zuletzt auch in der Wirtschaftsinitiative für die Bewerbung um Olympische und Paralympische Spiele. Warum ist dieses Engagement für den Sport Ihrem Unternehmen so wichtig?
Sport ist Emotion, Sport ist Leidenschaft, Sport ist identitätsstiftend. Sport hat eine Kraft, die eine einzigartige Wirkung auf Menschen ausübt. Insofern ist Sport ein starker gesellschaftlicher Kitt. Er bringt ganz unterschiedliche Menschen zusammen und vereint sie. Zentrale Werte des Sports sind Fairness, Toleranz und Respekt. Nicht nur geopolitisch betrachtet sind diese Werte heute wichtiger denn je. Auch für die Sparkassen, die ja dem Gemeinwohl verpflichtet sind, haben sie einen sehr hohen Stellenwert. Denn Sparkassen sind für alle Kundengruppen ein verlässlicher Partner. Sie sind dort, wo sie gebraucht werden, bei ihren Kundinnen und Kunden vor Ort.
Warum bringen Sie sich gleichermaßen im Leistungs- wie auch im Breitensport ein?
Ganz einfach, weil der Breitensport die Menschen ebenso verbindet wie der Leistungssport. Athletinnen und Athleten beispielsweise vom Team Deutschland sind starke Vorbilder. Sie stehen für die genannten Prinzipien und vermitteln gesellschaftliche Werte. Wer sich einmal intensiv mit einer paralympischen Athletin ausgetauscht hat, weiß, was es heißt, Herausforderungen anzunehmen und in positive Energie zu wandeln. Und im Breitensport kommen Menschen vor Ort mit unterschiedlichen Begabungen und ganz unterschiedlichen Alters zusammen und verfolgen ihre Ziele. Gestützt durchs Ehrenamt im Verein. Beides ist für unsere Gesellschaft wichtig.
Sport und Wirtschaft haben einiges gemeinsam, können aber auch einiges voneinander lernen. Worin sehen Sie diese gegenseitigen Lerneffekte?
Wir reden heutzutage viel über Work-Life-Balance und wie wir uns individuell am besten entfalten können. Der Leistungssport zeigt aber noch mal ganz andere Möglichkeiten auf. Nämlich, wie es auch Spaß machen kann, sich durchzubeißen, um gemeinsam als Team großartiges zu erreichen. Ein anderes Beispiel ist der Umgang mit einzelnen Athletinnen und Athleten. Trainerinnen und Trainer müssen oftmals mit sehr unterschiedlichen Sportlertypen arbeiten und jeweils eine individuelle Ansprache finden, um diese zu Höchstleistungen zu motivieren. Diese Erfahrungen und Kenntnisse können auch für Führungskräfte in der Wirtschaft sinnvoll sein. Leistungsbereitschaft, Motivation und die richtige Ansprache sind auch in Wirtschaftsunternehmen wichtig. Auch hier geht es um gemeinschaftlichen Erfolg; um Ziele, die erreicht werden müssen. Daneben sind Wirtschaftsunternehmen wichtige Unterstützer des Sports. Sportstätten, Ausrüstung, Organisation: Alles muss auch im Sport immer wieder angepasst oder erneuert werden. Schon deswegen ist der gegenseitige Austausch wichtig.
Worin sehen Sie die wichtigsten Aspekte, die Sport zum Funktionieren unserer Gesellschaft beitragen kann?
Es ist vor allem das Gemeinschaftsgefühl, unabhängig von Alter, Herkunft oder sozialem Status. Zudem leistet der Sport auch Gesundheitsarbeit, sowohl im Sinne von Prävention und Fitness als auch in der Rehabilitation, körperlich wie psychisch. Er ist also quasi ein Allheilmittel.
„Wartet nicht, bis ihr glaubt, alles perfekt zu können“
Am 20. Mai feiert der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) sein 20-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass blicken wir seit Jahresbeginn in einer wöchentlichen Serie auf Themen aus dem DOSB-Kosmos, die seit der Fusion von Nationalem Olympischem Komitee und Deutschem Sportbund zum gemeinsamen Dachverband des deutschen Sports von besonderer Bedeutung waren. Eines davon ist der Bereich „Frauen in Führungspositionen im Sport“. Veronika Rücker, heute als Sportdirektorin des Deutschen Tennis-Bundes aktiv, war zwischen Januar 2018 und November 2021 die bislang einzige weibliche Vorstandsvorsitzende des DOSB. Im Präsidium, das laut Satzung zu mindestens 30 Prozent weiblich besetzt sein muss, herrscht Geschlechterparität. Im aktuellen, fünf Personen umfassenden Vorstand ist Michaela Röhrbein, zuständig für den Geschäftsbereich Sportentwicklung, die einzige Frau.
Die 51-Jährige, die seit April 2022 DOSB-Vorständin Sportentwicklung ist, spricht im Interview für diese Serie mit Laura Ludwig über Erfahrungen aus der Führungsarbeit, stereotype Verhaltensweisen, den weiblichen Einfluss auf gemischte Führungsgruppen und Ansätze dafür, noch mehr Frauen für Spitzenpositionen im Sport zu begeistern. Ludwig, 2016 in Rio de Janeiro gemeinsam mit Kira Walkenhorst Olympiasiegerin im Beachvolleyball, ist seit einem Jahr Vizepräsidentin im Multisportverein HSV e.V. in ihrer Heimat Hamburg. Die 40-Jährige ist außerdem Mutter zweier Söhne – und bringt dadurch eine weitere spannende Perspektive ein.
DOSB: Laura, du warst bereits als Sportlerin viel für dich selbst verantwortlich. Was hast du aus deiner aktiven Karriere für das Berufsleben danach mitnehmen können?
Laura Ludwig: Ich glaube, der wichtigste Lerneffekt war, dass ich es gewohnt bin, ins kalte Wasser zu springen und neue Herausforderungen schnell anzunehmen. Besonders der Wechsel vom Hallenvolleyball, wo einem im Team vieles abgenommen wird, in den Beachvolleyball, wo man für sehr vieles selbst verantwortlich ist, hat mir geholfen zu akzeptieren, dass es keine Schwäche ist, wenn man einiges nicht sofort kann. Nicht in Panik zu verfallen, sondern zu verstehen, dass ein neu eingeschlagener Weg Zeit braucht, um zum Ziel zu führen, war ein wichtiger Schritt für mein gesamtes Leben. Diese Eigenverantwortung zu übernehmen und zu tragen, ist etwas, das mir nun in meiner Rolle beim HSV e.V. sehr weiterhilft.
Du hast deine aktive Karriere sehr intensiv ausgekostet, bist erst 2024 mit 38 Jahren zurückgetreten. Wann hast du dir erstmals Gedanken darüber gemacht, was nach dem Beachvolleyball kommen soll?
Laura: So richtig intensiv eigentlich erst nach dem Karriereende. Ich wusste zwar schon sehr früh, dass ich im Sport bleiben und viel mit Menschen arbeiten wollte. Aber wegen meiner zwei Söhne und der sportlichen Verpflichtungen fehlte es mir schlicht an Kapazitäten, mich darum zu kümmern, was danach kommen sollte. Ich habe ein Studium des Medien- und Kommunikationsmanagements angefangen, mich auch auf dem Gebiet der Ernährungswissenschaft weiterzubilden versucht, aber es nicht geschafft, etwas abzuschließen. Als es dann vorbei war mit dem aktiven Sport, wusste ich zwar, dass ich eine tolle Familie habe, auf die ich mich verlassen kann. Aber in der großen, weiten Welt anzukommen, das hat mich in den ersten Monaten erschlagen und emotional ziemlich mitgenommen.
Michaela, was hat dich dazu bewogen, eine Führungsposition im organisierten Sport zu übernehmen?
Michaela: Es war nicht so, dass ich einen fertigen Karriereplan im Sport hatte. Ich bin damals angesprochen worden und dann nach und nach in diesen Bereich hineingewachsen. In meiner ersten Führungsaufgabe am Zentrum für Hochschulsport an der Universität Hannover war ich die Jüngste. Mein damaliger Chef lag im Sterben, es war eine durchaus dramatische Situation. Er hat mir damals dazu geraten, mich auf seine Position zu bewerben. Ich wusste nicht, was auf mich zukommen würde, habe Pro und Contra abgewogen, die Chance dann aber bewusst ergriffen, weil ich gespürt habe, dass ich Spaß daran hatte, Dinge mitgestalten zu können. Ich habe mich auch ehrenamtlich engagiert, und ich merkte, auch durch die Unterstützung meines damaligen Chefs, dass als Frau im Sport viel möglich ist – wenn Leistung, Unterstützung und passende Strukturen zusammenkommen. Es ging mir darum, Gestaltungskraft zu entfalten und gute Ideen gemeinsam mit einem Team wirksam umzusetzen. Genau das treibt mich bis heute an. Und so bin ich nach und nach in dieses Berufsfeld hineingewachsen.
Laura: Ich bin tatsächlich auch angesprochen worden, ob ich mir vorstellen könnte, die Position der Vizepräsidentin zu übernehmen. Ehrlich gesagt habe ich es anfangs nicht für möglich gehalten, dass ich eine solche Rolle ausfüllen könnte, ohne Erfahrung oder entsprechende Vorbildung. Ich kam aus einem Sport mit einem relativ klar umrissenen Vierjahreszyklus, in dem ich mich sicher fühlte. Deshalb habe ich mich gefragt: Wo soll ich denn bitte beim HSV anfangen? Aber in den Gesprächen mit dem Verein und meinem Team habe ich gespürt, dass es darum gehen sollte, Veränderung mitzugestalten und strategischen Weitblick einzubringen.
Warum war es eine Position im Präsidium eines großen Mehrspartenvereins, die dich besonders gereizt hat?
Laura: Weil mir nach den Gesprächen schnell klar war, dass meine Ideen und Erfahrungen für den Verein von Nutzen sein können. Das gesamte Team hat es mir sehr leicht gemacht, mich einzufinden. Ich gebe gern zu, dass ich anfangs total überfordert war von der Größe des Vereins und der Fülle der Aufgaben. Alles war Neuland für mich, auch die Geschwindigkeit, in der Entscheidungen notwendig sind, war gewöhnungsbedürftig. Aber mittlerweile fühle ich mich extrem wohl und habe das deutliche Gefühl, dass wir als Team sehr gut harmonieren und viel voneinander lernen. Jede Perspektive ist wichtig, alle werden ernst genommen und wertgeschätzt. Das gefällt mir!
Welche Schwierigkeiten hattet ihr beide für euren Einstieg als Frau in eine Führungsposition im Sport erwartet, und welche davon sind tatsächlich eingetreten?
Laura: Ich habe mir viele Gedanken gemacht, ob ich allen Herausforderungen gewachsen wäre, die auf mich warteten. Aber die großartige Zusammenarbeit im Team hat mir alle Sorgen schnell genommen. Ich habe gespürt: Es ist vollkommen okay und darf so sein, dass es Zeit braucht, in seine neuen Aufgaben hineinzuwachsen. Dazu bedarf es sicherlich einer Unternehmenskultur, die das toleriert, und die ist beim HSV zum Glück gegeben.
Michaela: Bei mir war der wichtigste Faktor, dass sich schnell herausgestellt hat, dass die anderen auch nur mit Wasser kochen. Zu erleben, dass man nicht überall zu 100 Prozent im Thema sein kann, dass man nicht überall Fachfrau sein muss, hat mir beim Ankommen sehr geholfen. Führung heißt ja nicht, alles selbst zu wissen. Führung heißt, gute Fragen zu stellen, Verantwortung zu übernehmen und die richtigen Menschen zusammenzubringen. Mein damaliger Chef und ich waren total unterschiedlich. Er war extrem strukturiert und diszipliniert, ich hatte großen Respekt vor dieser Aufgabe. Er aber hat mich bestärkt, indem er mir versichert hat, dass meine Stärken mich tragen würden.
Das Ziel für die Heim-EM: Taekwondo in Deutschland ins beste Licht rücken
Ob es die erfolgreichste Europameisterschaft der bisherigen Taekwondo-Geschichte werden wird, bleibt abzuwarten. Dass es die bislang größten kontinentalen Titelkämpfe in der aus Korea stammenden Kampfsportart werden, steht indes bereits fest. Teilnehmende aus 47 Nationen haben ihre Zusage gegeben, vom 11. bis 14. Mai im Münchner BMW-Park auf die Matte zu gehen. „Unser Sport wächst immer weiter, das ist sehr positiv. Und natürlich ist es für uns als Deutsche Taekwondo Union eine große Ehre, wieder ein solches Turnier in der Heimat ausrichten zu dürfen. Das wollen wir nutzen, um uns auf dieser Bühne zu präsentieren“, sagt Aziz Acharki. Die bislang letzte Heim-EM gab es vor 20 Jahren in Bonn, in München wurde zuletzt 1978 um Europas Krone gekämpft. 2003 war Garmisch-Partenkirchen letzter deutscher Ausrichter einer WM.
Aziz Acharki ist im deutschen Taekwondo eine Legende. Der Deutsch-Marokkaner, der in Bonn aufwuchs, holte sowohl als Sportler (1995) als auch als Trainer (2013) WM-Titel und vertrat die DTU ebenfalls in beiden Funktionen bei Olympischen Spielen; 2000 bei der Olympiapremiere seines Sports in Sydney (Australien), 2016 in Rio de Janeiro als Bundestrainer. Anschließend wechselte der 54-Jährige nach Dänemark, um dort die Taekwondo-Strukturen weiterzuentwickeln, ehe er im Oktober 2024 als Sportlicher Leiter Zweikampf zum deutschen Verband zurückkehrte. „Die DTU wollte ihre Strukturen erneuern und sich modern aufstellen, diese Herausforderung hat mich sehr gereizt“, sagt er.
Nachdem sich für die Olympischen Spiele 2024 in Paris lediglich Schwergewichtlerin Lorena Brandl (28) vom Verein Tiger and Dragon Altmannstein/Mindelstetten qualifizieren konnte, die letztlich im Kampf um Bronze der Koreanerin Lee Dabin unterlag, sah sich die DTU gezwungen, neue Wege zu gehen. „Wir haben neue Qualifikationskriterien aufgestellt und im Trainerbereich einige Änderungen vollzogen“, sagt Aziz Acharki, „besonders im Nachwuchs müssen wir die Förderung verbessern und individualisieren, um es unseren Athletinnen und Athleten leichter zu machen, sich voll auf ihren Sport konzentrieren zu können. Wir haben starken Nachwuchs, von dem wir einiges erwarten, aber es braucht auch Zeit und die dafür notwendige Geduld.“




