Neues aus Sportdeutschland

Diese Events finden 2026 am Sportstandort Deutschland statt

Die Augen sportbegeisterter Fans in Deutschland sind 2026 oft ins Ausland gerichtet. Die bevorstehenden Olympischen und Paralympischen Winterspiele in Italien (6. bis 22. Februar), die Fußballweltmeisterschaft der Männer in Nord- und Mittelamerika (11. Juni bis 19. Juli) oder die Handball-EM der Frauen in Osteuropa (3. bis 20. Dezember) rücken internationale Austragungsorte stark in den Fokus. Wer internationalen Spitzensport live erleben möchte, muss dafür aber nicht zwingend weit reisen, denn: Deutschland ist auch 2026 wieder gefragter Gastgeber zahlreicher Sportgroßveranstaltungen und Topevents aus olympischen und nicht-olympischen Sportarten.

Damit auch ihr jetzt schon euer Sportjahr 2026 im eigenen Land planen könnt, haben wir eine Liste von Events zusammengestellt, die im Laufe des Jahres in Deutschland stattfinden. Sie zeigt, wie vielfältig der Sportkalender hierzulande ist - vom Wintersport über nationale und internationale Turniere bis hin zu Welt- und Europameisterschaften.

Internationale Sportveranstaltungen und Topevents aus olympischen und nicht-olympischen Sportarten, die 2026 in Deutschland stattfinden

Die Neuheiten bei den Olympischen Winterspielen 2026

Wie auch schon zu den Olympischen Spielen in Paris gibt es zu den Winterspielen in Mailand Cortina wieder einige Neuerungen. 

Hier eine Übersicht.

Ein Debüt, viele Neuheiten 

Skibergsteigen, kurz Skimo (Skimountaineering), feiert im italienischen Bormio sein olympisches Debüt. Pro Nation dürfen je zwei Frauen und Männer im Sprint und in der Mixed-Staffel starten, wo kurze, anspruchsvolle Kurse mit Aufstieg, Abfahrt und Tragepassagen bewältigt werden. 

Neben diesem Debüt wurden neue Events in das Programm aufgenommen.

Die Rennrodlerinnen bekommen in Cortina d'Ampezzo einen Doppelsitzer-Wettkampf. Dieser war bereits bei den Männern etabliert und ergänzt das bestehende Programm von Einsitzer und Team-Staffel. Das Skeleton bekommt ebenfalls Zuwachs. Wie auch das Rennrodeln findet es im neuen Sliding Centre in Cortina statt und wird ergänzt durch eine Mixed-Staffel. 

Im Skispringen werden die Disziplinen der Frauen durch Medaillenkämpfe auf der Großschanze vervollständigt. Bisher bestand deren Wettkampfprogramm nur aus dem Springen von der Normalschanze und dem Mixed-Team-Springen. Im Freestyle-Ski sind die Parallel-Wettbewerbe für Männer und Frauen erstmals dabei. Die sogenannten Dual Moguls werden in Livigno für große Showeinlagen sorgen und ergänzen das breite Programm von nun 15 Wettbewerben. 

Die neue, nach Geschlechtern getrennte Team-Kombination feiert im alpinen Skisport ihre Premiere. Sie ersetzt Parallel-Team-Event und die Einzel-Kombinationsrennen und besteht aus Abfahrt und Slalom. Diese werden jeweils von zwei Athlet*innen eines Teams bestritten. Der Mannschaftswettbewerb in der Nordischen Kombination wird durch einen Teamsprint mit zwei Starter*innen ersetzt, bestehend aus einem Sprungwettbewerb und einer Langlaufstaffel. Abschließend gibt es im Skilanglauf eine Angleichung der Renndistanzen. Demnach gelten bei den Wettkämpfen im Val di Fiemme die gleichen Distanzen für Männer und Frauen.

Die geschlechtergerechtesten Winterspiele

Dank der Einführung neuer Mixed- und Frauen-Events werden die Olympischen Winterspiele 2026 die bisher geschlechtergerechtesten Winterspiele sein, mit einem Frauenanteil von 47 Prozent (im Vergleich zu 45,4 Prozent bei den Winterspielen 2022 in Peking).

„Die Olympiabewerbung ist ein Gewinnerthema geworden“

Thomas Arnold ist am Hauptsitz des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) an der Frankfurter Otto-Fleck-Schneise der Dinosaurier. Seit er 1994 als persönlicher Referent des damaligen Präsidenten Walther Tröger in das Nationale Olympische Komitee (NOK) einscherte, arbeitet der 58-Jährige für den deutschen Sport. Der Rheinländer, geboren in Bonn, erlebte die Fusion von NOK und Deutschem Sportbund (DSB) zum DOSB im Mai 2006 als Abteilungsleiter Finanzen des NOK, wurde danach Direktor für Finanzen und ist seit 2014 Vorstand Finanzen. Zum Start unserer Serie „20 Jahre DOSB“, in der wir bis zum Tag des 20-jährigen Bestehens am 20. Mai jede Woche ein Thema aus der DOSB-Historie beleuchten, spricht Thomas Arnold über seine Erinnerungen an die vergangenen 20 Jahre. 

DOSB: Thomas, du bist in der DOSB-Spitze aus Präsidium und Vorstand der Einzige, der bei der Gründung des DOSB schon im Amt war. Wie erinnerst du dich an den Tag der Fusion zurück?

Thomas Arnold: Es war eine sehr besondere Stimmung, die auch etwas von einem Neuanfang hatte. Im DSB und im NOK gab es viele Mitarbeitende, die befreundet waren, wir haben miteinander Fußball gespielt und sind auch mal gemeinsam in der Kneipe gewesen. Zwischen den Gremien war die Stimmung nicht immer so harmonisch, es gab neben dem Bedürfnis voranzumarschieren auch ein gewisses Misstrauen auf allen Seiten. Ein erster Versuch einer Fusion war gescheitert, aber 2006 war auf beiden Seiten die Überzeugung gegeben, dass man auf Augenhöhe zueinanderfinden konnte. Ich war damals Abteilungsleiter Finanzen im NOK und hatte ebenfalls das Gefühl, dass die Gelegenheit günstig war. Ich glaube, dass es geholfen hat, dass Thomas Bach als „weißer Ritter“ kam und die erste Präsidentschaft im neu gegründeten DOSB übernahm, so dass es nicht einer der Präsidenten der beiden Vorgängerorganisationen machen musste. Ich bin dann in der neuen Organisation zum Direktor für Finanzen ernannt worden.

Worin hast du damals in der Fusion die größte Schwierigkeit gesehen, und worin die größte Chance?

Für den neuen DOSB war die größte Schwierigkeit das Zusammenbringen der Gremien. Die Steuerung des Leistungssports lag beim DSB, das NOK hat sich um die internationalen Verbindungen und das Games Management gekümmert. Wir waren dort damals nur rund 20 Leute. Das alles neu zu organisieren und fair zu verteilen, ohne dass sich jemand benachteiligt fühlen musste, war nicht einfach, hat aber überwiegend gut funktioniert. Die größte Chance war ganz eindeutig, dass der Sport endlich mit einer einheitlichen Stimme sprechen konnte.

Warum war die Fusion damals richtig oder falsch?

Sie war richtig, weil es unnötig war, zwei übergeordnete Dachorganisationen zu haben. Es gab in allen Ländern ein NOK, aber nur in wenigen eine zweite Organisation. Wirtschaftlich konnte durch die Fusion der Fortbestand vieler Aufgaben gesichert werden. Natürlich mussten wir uns in der wirtschaftlich angespannten Lage auch von Mitarbeitenden trennen. Aber es sind keine Kompetenzen weggefallen, wir haben es so sozialverträglich wie möglich umgesetzt und konnten durch die Zusammenlegung auch wichtige Synergien schaffen.

Welche Fragen oder Herausforderungen standen vor 2006 im Mittelpunkt deiner persönlichen Arbeit, und wie haben sich diese über die vergangenen 20 Jahre verändert?

Ich habe bereits als Abteilungsleiter Finanzen im NOK wirtschaftliche Krisen überstehen müssen, und die größte Herausforderung für mich war nach der Fusion zunächst die wirtschaftliche Gesundung und das Zusammenführen der beiden Geschäftsstellen. Ich wusste um die finanzielle Lage des DSB, schon im ersten Monat musste rund eine Million Euro eingespart werden. Auch danach musste ich einige Male durch wirtschaftliche Talsohlen. Mein Gefühl ist, dass über die Jahre die Arbeit politischer geworden ist. Wir brauchen etwas mehr Rationalität im Sport. Verändert hat sich außerdem die Umlaufgeschwindigkeit. Die Arbeitsintensität ist doppelt so hoch, obwohl sich die Technik enorm verbessert hat. Als ich 1994 als persönlicher Referent von NOK-Präsident Walther Tröger begann, waren Mobiltelefone und das Internet noch kein Thema…

Was sind die Vorteile daran, so viel Erfahrung im Job zu haben wie du, und wo lauern vielleicht auch Gefahren darin?

Der Vorteil liegt darin, dass man sehr viele Hintergrundinformationen hat, die einen die Vorgänge viel leichter beurteilen lassen. Dazu kommt, dass ich mir über die Jahre ein großes Netzwerk flechten konnte, von dem ich in vielen Situationen profitiere. Die Gefahren? Einerseits sehe ich das Problem, dass man betriebsblind werden kann. Da versuche ich bewusst gegenzusteuern. Andererseits kann eine so lange Zugehörigkeit zu einem Unternehmen oder einer Organisation bewirken, dass man Neuem zu kritisch gegenüberstehen könnte. Man muss aber mutig weitergehen und Chancen ergreifen. Ich bin zum Beispiel ein großer Freund von technischen Neuerungen wie jetzt die KI. Ich habe mich immer dafür eingesetzt, neue Dinge zu wagen. Zum Beispiel wollten wir in der Zeit, in der StudiVZ als Onlineplattform modern war, gemeinsam mit der Holtzbrinck-Gruppe ein SportVZ machen. Wir haben dann Splink gegründet, waren damit aber zu früh dran, das hat nicht funktioniert. Besser lief es bei sportdeutschland.tv, eine Streamingplattform, die dafür sorgt, dass auch die ganze Vielfalt des Sports ins Bewegtbild kommt. Wir sind im Sport in unseren ehrenamtlichen Strukturen manchmal etwas träge, aber wir müssen uns immer weiterentwickeln.

Was ist die wichtigste Eigenschaft, die es braucht, um so lange auf demselben Posten auszuharren?

Neben der notwendigen Expertise für das Fachgebiet vor allem Resilienz. Man braucht ein dickes Fell und große Begeisterung für die Sache. Im Sport ist es ja zudem das Besondere, dass wir alle eine intrinsische Motivation für das haben, für das wir arbeiten. Das ist ein Privileg. Gemeinschaft im positiven Sinn ist das Wichtigste, was wir in unserer Gesellschaft brauchen. Und was man im Sport dahingehend erlebt, ist unbezahlbar. Das hat mein Leben stark geprägt.

Welche drei Ereignisse aus den ersten 20 Jahren DOSB waren für dich die prägendsten und warum?

Als erstes das Zusammenwachsen der beiden Geschäftsstellen. Dann die Olympiabewerbungen. Leipzigs Scheitern für die Sommerspiele 2012 fiel noch in meine Zeit im NOK, aber danach gab es ja mit dem negativen Hamburger Referendum 2015 und den vergeblichen Anläufen Münchens für Winterspiele bittere Enttäuschungen. Umso hoffnungsvoller bin ich nun für unsere anstehende Bewerbung um die Sommerspiele für 2036, 2040 oder 2044. Am prägendsten aber war die Bewältigung der Coronakrise.

Was hast du daran als besonders einschneidend erlebt?

Im Jahr 2020 liefen alle Vermarktungsverträge aus. Dann kam im März Corona. Ich habe viele Nächte nicht geschlafen, weil niemand wusste, wie es weitergehen würde. Würden die Spiele stattfinden? Würden Wirtschaftspartner abspringen? Was, wenn die Menschen nicht mehr Lotto spielen und uns damit eine weitere wichtige Geldquelle versiegen würde? Es gab so viele Unwägbarkeiten, ich hatte große Sorge, dass wir viele Mitarbeitende würden entlassen müssen. Das ganze Haus ist in Kurzarbeit gegangen, niemand wusste, wie lange wir noch Geld haben würden. Ich war mit einer Sondergenehmigung jeden Tag im Büro und traf dort auf nur ganz wenige Kolleginnen und Kollegen. Das war manchmal ziemlich verstörend, wir waren lange Zeit im Krisenmanagement. Wir haben zum Glück ein sehr hohes Engagement unserer Wirtschaftspartner erfahren, welches die Grundlage dafür war, dass wir die Krise gemeistert haben. Wenn Thomas Bach es als IOC-Präsident nicht geschafft hätte, die Spiele in Tokio mit einem Jahr Verspätung durchzuführen, wäre es für uns trotzdem sehr schwierig geworden. Dass im Rückblick die Jahre 2020 und 2021 die besten Lotto-Jahre waren, ist verrückt, aber natürlich nicht planbar. Aber in der Krise scheinen die Leute auf Glücksspiel zu setzen.

Geld ist eigentlich immer zu wenig da. Aber gab es neben der Coronakrise Zeiten, in denen du als Vorstand Finanzen ernsthaft um die Existenz des DOSB gezittert hast?

Ja, dies ist mehrfach in den 20 Jahren vorgekommen. Bei der Fusion angefangen, die Anschubfinanzierung vom Staat kam erst zwei Jahre später, da mussten wir durchaus zittern. Aber Corona war mit Abstand die schlimmste Krise.

Der Tausendsassa, der Olympia im Herzen trägt

Wäre der schöne Begriff „Tausendsassa“ nicht schon im 18. Jahrhundert entstanden, dann müsste man ihn heute für Moritz Fürste erfinden. In der deutschen Sportfamilie kennt man den 41-Jährigen zwar noch immer in erster Linie als Hockey-Idol, doch die internationale Wahrnehmung hat sich in den vergangenen Jahren gewandelt. Seit Fürste mit seinem Geschäftspartner Christian Toetzke im Jahr 2017 den Fitnesswettkampf Hyrox als neue Sportart aus der Taufe hob, lernen ihn die meisten Menschen als Unternehmer kennen. „Die sind dann oft überrascht, wenn sie mitbekommen, dass ich auch mal ganz erfolgreich Hockey gespielt habe“, sagt der Hamburger beim Gespräch in einem Café im Stadtteil Eppendorf, wo er einige Jahre gelebt hat.

Wer Moritz Fürste schon lange kennt und ihn längere Zeit nicht persönlich trifft, erlebt solche Gespräche wie im Zeitraffer. Im September begleitete er Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) auf eine Dienstreise nach Indien, wo er mehrere Spielzeiten in der Hockey-Profiliga gespielt hatte und 2013 mit den Ranchi Rhinos Meister geworden war. Im Advent war er für eine Woche in Melbourne, um dem Hyrox-Hype in Australien vor Ort den Puls zu fühlen. Vor dem Jahreswechsel ging es für vier Tage zum Dubai World Sport Summit. Zwischendurch Weihnachten und Silvester in der Heimat. Man fühlt sich mit ihm manchmal wie im Märchen von Hase und Igel: Egal, wo der Hase läuft, Mo ist immer schon dagewesen. Wobei es ihm nicht in den Sinn käme, sich einzuigeln; wenn es bunt und laut wird, ist es meist er, der den Ton angibt.

Seit gut einem Monat tut er dies auch in seinem Heimatverein Uhlenhorster HC. Zwar war er schon Gesicht und Stimme des Clubs, seit er dort als 19-Jähriger in der Bundesliga debütierte und die „Uhlen“ zwischen 2008 und 2012 zu drei Triumphen in der Euro Hockey League führte. Aber nachdem er im November den nach 23 Jahren Amtszeit abgetretenen Präsidenten Horst Müller-Wieland beerbte, ist er nun offiziell der „erste Mann“ im UHC. Geplant war das nicht. „Ich hatte ungefähr ein Jahr lang den Prozess der Nachfolgefindung mitgestaltet, ohne dass ich darüber nachgedacht habe, dass ich es selbst machen könnte“, sagt er.

Seit November ist er Präsident des Uhlenhorster HC

Dann jedoch beschloss man im 1901 gegründeten Traditionsverein aus dem Hamburger Nordosten, die Rolle des Ersten Vorsitzenden anders zu definieren und die Aufgaben auf mehrere Schultern zu verteilen, „und auf einmal ergab es Sinn, dass ich übernehme. Ich hätte es mir prinzipiell eher in fünf Jahren vorstellen können, aber man kann nicht alles immer perfekt timen.“ Weil er sich in den vergangenen Jahren bereits in der Kaderplanung und im Sponsoring eingebracht hatte, rechnet er nicht damit, dass sich der ehrenamtliche Aufwand durch das neue Amt signifikant erhöht. Wäre angesichts der gut 60 Wochenstunden, die er für Hyrox aufbringt, auch schwierig. „Am Anfang wird es sicherlich manchmal etwas belastend, aber ich bin gut darin, Dinge zu priorisieren und zu strukturieren, und ich weiß, dass ich mich zu 100 Prozent auf mein Team verlassen kann“, sagt er.

Es ist Moritz Fürstes Glück - und zu einem guten Teil sicherlich auch sein Geschick -, in allen Lebenslagen stets die richtige Begleitung zu finden. Das ist im Privatleben so, in dem ihm seine Ehefrau Stephanie viel Verständnis für seine multiplen Verpflichtungen entgegenbringt. Das ist im Geschäftsleben so, wo er während seines dualen Studiums in der Werbebranche in Michael Trautmann einen wichtigen Mentor fand und heute im Hyrox-Kontext in Toetzke den perfekten Kompagnon hat. Das ist im Verein so, wo ihm ein aus acht weiteren Personen bestehender Vorstand den Rücken freihalten wird, wenn er wegen seiner beruflichen Verpflichtungen im Ehrenamt kürzer treten muss. Und das war auch im Leistungssport so, in dem Fürste als Mittelfeldregisseur zwar all seine Teams zu Titeln führte, darunter die beiden Olympiasiege 2008 und 2012. Aber in dem er lernte, dass Erfolg immer auf dem Zusammenwirken einer Gemeinschaft basiert. „Diese Werte, die ich im Sport mitbekommen habe, sind für mich auch im Berufsleben Leitmotive geblieben, die mir extrem wichtig sind“, sagt er.

Kein Wunder also, dass er sich dem Sport weiterhin auf vielen Ebenen verbunden fühlt. Auf Hyrox liegt dabei selbstverständlich der Fokus. Voraussichtlich im August dieses Jahres entscheidet das Internationale Olympische Komitee (IOC) über Neuaufnahmen ins Programm der Sommerspiele 2032 in Brisbane (Australien), und Hyrox - bestehend aus acht unterschiedlichen Fitness-Workouts, an die sich jeweils ein 1.000-Meter-Lauf anschließt - ist als Disziplin im Dunstkreis des Triathlons im Auswahlprozess vertreten. „Wir stellen gerade mit dem Triathlon-Weltverband die Kooperation fertig und hoffen dann auf die Zusage“, sagt Moritz Fürste.

Innovation im Sport fördern

Der DOSB-Innovationsfonds-Sportentwicklung fördert seit 2007 Projekte der Mitgliedsorganisationen in ausgewählten Handlungsfeldern der Sportentwicklung. Mit verschiedensten Themenschwerpunkten, darunter „Umwelt- und Naturschutz im Sport“, „Förderung des freiwilligen Engagements von Frauen und Mädchen“, „Mitgliederentwicklung“, „Inklusion“ oder „Familie und Sport“, unterstützt das Förderprogramm innovative Entwicklungen und modellhafte sowie transferfähige Handlungsansätze.

Der Jahrgang 2023/2024

Der Innovationsfonds 2023/2024 mit dem Schwerpunkt „Förderung von Ehrenamt und freiwilligem Engagement im Sport“ unterstützte 26 Mitgliedsorganisationen in ihrer Arbeit Mit einem Projektvolumen inklusive Eigenmittel der Verbände von rund 650.000 Euro, die Fördersumme des DOSB beläuft sich auf 178.000 Euro, entstanden vielfältige, praxisnahe und transferfähige Projekte. Von modernen Qualifizierungs- und Ausbildungskonzepten für Trainer*innen, Vorständ*innen und Ehrenamtskoordinator*innen über digitale Tools und Plattformen zur Entlastung der Vereinsarbeit bis hin zu Maßnahmen zur Unterstützung eines strategischen Ehrenamtsmanagements. Ziel ist es, dem zunehmenden Mangel an Engagierten entgegenzuwirken und nachhaltige Impulse für die Vereins- und Verbandsarbeit zu setzen. Begleitet wurden sie bis April 2025 vom DOSB über ein digitale Wissensnetz, Digitale Meetings, Expert*innensprechstunden sowie interaktive Formate. 

Ausgewählte Projekte

Aus dem Innovationsfonds 2023/2024 stellen wir ausgewählte Projekte aus den einzelnen Themenfeldern (Digitalisierung/Qualifizierung & Ausbildung/Strategisches Ehrenamtsmanagement & Konzepte/Vereinsberatung & Schulung) vor. Die Projekte bieten Inspiration für zukünftige Projekte oder laden zum Transfer der bereits ausgearbeiteten Konzepte und Maßnahmen ein.

Kontakt

SG Bad Bentheim e.V.

Molkereistr. 1
48455 Bad Bentheim

 05924 / 8102
 gerhard@eilering.eu 

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